Telefon-Hotline PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 25. April 2010 um 22:12 Uhr

Telefon-Hotline informiert über neue Zuständigkeiten nach Auflösung der Versorgungsämter



Angelika Gemkow hat in Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW eine Info-Hotline eingerichtet. Unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-700 9 500 können sich Bürgerinnen und Bürger über die neuen Zuständigkeiten im Schwerbehindertenrecht informieren. Angelika Gemkow bittet auch alle Institutionen und Verbände, breit über die Hotline und die neuen Zuständigkeiten zu informieren. "Die Bürgerinnen und Bürger müssen rechtzeitig erfahren, wer ihr Ansprechpartner ist und wie sie ihn erreichen können."

Anhängend die Pressemitteilung der Landesbehindertenbeauftragten vom 1.1.2008



NRW-Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Telefon-Hotline informiert über neue Zuständigkeiten - Kommunen in NRW sind ab Januar 2008 Ansprechpartner der Menschen mit Behinderung

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Ab dem 2. Januar 2008 wird eine Hotline alle Bürgerinnen und Bürger über die neuen kommunalen Behördenzuständigkeiten informieren, die sich nach Auflösung der Versorgungsverwaltung ergeben. Zukünftig sind die Kreise und kreisfreien Städte u.a. für das Schwerbehindertenrecht zuständig. Für mich ist es wichtig, dass die Menschen mit Behinderung jetzt umfassend darüber informiert werden, wo genau sie ihre Anträge stellen können und wann und wie die Mitarbeiter für sie erreichbar sind“, sagte die Landesbehindertenbeauftragte heute (2. Januar 2008) in Düsseldorf. „Die Menschen brauchen jetzt einen Wegweiser. Damit Fragen zur Zuständigkeit einfach und schnell beantwortet werden können, habe ich in Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW diese Info-Hotline eingerichtet.

Der Landtag hat am 24. Oktober 2007 das Gesetz zur Straffung der Behördenstruktur in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Die elf nordrhein-westfälischen Versorgungsämter werden danach zum 31. Dezember 2007 aufgelöst. Das Gesetz weist die Zuständigkeit für das Feststellungsverfahren nach dem Schwerbehindertenrecht ab Januar 2008 den Kreisen und kreisfreien Städten zu. Sie gewähren zukünftig auch das Elterngeld. Für das soziale Entschädigungsrecht, das Hilfen für Opfer von Gewalt, Kriegsopfer, Wehr- und Zivildienstgeschädigte, Impfgeschädigte sowie für Opfer politischer Verfolgung in der ehemaligen DDR vorsieht, sind nach Auflösung der Versorgungsämter die Landschaftsverbände Rheinland in Köln und Westfalen-Lippe in Münster zuständig.

Detaillierte Informationen über die neuen Zuständigkeiten sind ab dem 2. Januar 2008 unter der Hotline-Nummer 0800-700 9 500 zu erhalten. Der Anruf ist kostenlos. Weitere Informationen über die neuen Zuständigkeiten erhalten Sie im Internet unter www.versorgungsverwaltung.nrw.de




Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der
Bei Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die
Belange der Menschen mit Behinderung
Tel.: 0211/855-3008, Fax: 0211/855-3037
e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Internet: http://www.lbb.nrw.de

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 26. Februar 2011 um 11:16 Uhr